Radtouren: Radtour - Rund um Blaibach und den Blaibacher See in der ErlebnisRegion Bayerischer Wald

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Tourdaten:

Tourgeometrie
ca. 33,6 km
schwer
740,0 m
740,0 m

583,4 m (höchster Punkt)
380,3 m (tiefster Punkt)

Wetterdaten:

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Beschreibung:

Streckenbeschreibung

Viele Sehenswürdigkeiten, landschaftliche Ausblicke und der Besuch von zwei Stauseen mit ihren Kraftwerken stehen im Programm dieser Radwanderung.


Wir beginnen unsere Radwanderung an der Pfarrkirche in Blaibach.
Das Schloss gegenüber ist zu Beginn oder am Ende dieser Tour einen Blick wert. Über die Bahnschienen und durch den Ort Kreuzbach hindurch folgen wir zunächst dem Radweg R17 in Richtung Miltach und begleiten den Fluss Regen. In Miltach fahren wir geradeaus die Hauptstraße entlang und können einen Abstecher zum Schloss unternehmen.

Die Landschaft zwischen Miltach und Krailing wird durch viele Hecken geprägt, die die Grundstücke der Landwirtschaft unterteilen. Hinter Anzenberg fahren wir den Berg hinauf nach Heitzelsberg, wo wir in einem Gasthof rasten können. Wir fahren schließlich den Zwierberg hinunter und biegen nach rechts in Richtung Allmannsdorf ab. Bei Birnbügel können wir auf einer Bank den freien Blick über die Landschaft hinweg genießen. Anschließend fahren wir auf der schmalen Straße weiter bis zu einer Gabelung, an der wir in Richtung Altwies und Viechtafell abbiegen.

Wir gelangen nach Krailing und treffen auf den ersten kulturellen Höhepunkt unserer Tour. Die Außenfassade der Pfarrkirche St. Peter und Paul wurde etwa im 18. Jahrhundert erneuert, doch ihr Kern stammt bereits aus dem Mittelalter. Am Eingang der Kirche finden wir einen eigentümlichen Schalenstein mit sieben Öffnungen, in die früher die Allerseelenlichter gestellt wurden.

Wir fahren schließlich an einer großen Weide mitten im Ort vorbei, auf der im Sommer Hirsche und Rehe äsen. Nachdem wir den Krailinger Berg hinab gerollt sind, beginnt ein weiterer Anstieg. Er führt uns durch Felder und Wälder. Der Anstieg ist ein wenig anstrengend, doch unsere Augen freuen sich über die Ausblicke auf die Landschaft. Besonders schön ist der Blick von einem Rastplatz auf der Höhe. Einige Meter weiter rollen wir vom Gut Ahrain durch den Wald zum Stauwerk des Höllensteinsees hinunter.

Von der Stauseemauer aus überblicken wir den Blaibachsee im Norden und den Höllensteinsee in südlicher Richtung. Im Sommer können wir an dieser Stelle Boote mieten. Nach einem Anstieg zum Gasthof Seeblick fahren wir weiter auf einer Waldstraße nach Ried am See und Hafenberg. Hinter dem Anstieg werden wir für unsere Mühen mit einer fantastischen Aussicht in das Regental belohnt.

Nach etwa 1 km unternehmen wir einen Abstecher zur Wallfahrtskirche in Weißenregen. Das Gebäude wurde im 18. Jahrhundert im Stil des Rokoko erbaut. Im Inneren der Kirche bewundern wir die Fischerkanzel aus dem Jahr 1735, die ein Künstler aus Bad Kötzting erschaffen hat. Schließlich fahren wir den Hang hinab nach Bad Kötzting hinein.

Nachdem wir die Brücke des Weißen Regen überquert haben, sehen wir die Kirchenburg der Kurstadt. Den Mittelpunkt dieser Wehranlage mit Schloss und befestigtem Friedhof bildet die Pfarrkirche. Das Schloss war bereits im 12. Jahrhundert der Stammsitz der hiesigen Herrscherfamilie. Nun radeln wir über den großen Parkplatz der Stadt in den Kurpark "Auwiesen" von Bad Kötzting hinein.

Wir folgen dem Fluss in Richtung Blaibach und fahren an der Spielbank im Park vorbei. Der Radweg verläuft am Fluss entlang. Wir nutzen eine Unterquerung der Staatsstraße und fahren den kurzen Anstieg hinauf. Dann stehen wir auf der Staumauer des Blaibachsees und blicken auf das weite Blau. Der Radweg führt uns anschließend weiter am Fluss entlang, bis wir auf den Campingplatz von Blaibach treffen, wo sich uns eine Rastmöglichkeit bietet. Abschließend fahren wir über die beiden Brücken des Regen zurück in den Ort zu unserem Ausganspunkt, der Pfarrkirche in Blaibach.

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